Biergeschichte
Im Jahre 1679 wurde Freiherr von Zech in den Adelsstand erhoben. Zech war im ganzen
Land rund um Deubach bekannt als eine lebenslustige Frohnatur. Er galt als gutmütig und
gerecht und zeigte Herz für die Anliegen des Volkes. Mit den Persönlichkeiten seiner Zeit
ging er genauso offen und freimütig um wie mit den einfachen Bauern und Handwerkern
in seinem Dorf. Von den Frauen wurde er bewundert und verehrt, von den Männern
geachtet und respektiert.
Seine große Leidenschaft galt der Jagd; gerne ging er in den Westlichen Wäldern auf die
Pirsch. Als Freigeist und Lebemann suchte er sein Leben auf mannigfaltige Weise zu genießen.
Er schätzte gutes Essen und Trinken und liebte gesellige Abende in der Schlosswirtschaft.
Hier erzählte er beim Biergenuss und Kartenspiel muntere Geschichten und abenteuerliche
Episoden aus seinem spannenden und wechselvollen Leben.
Genauso legendär wie seine Lust am Jagen war die Wettleidenschaft des Freiherrn von Zech.
Er ließ keine Gelegenheit aus, um mit allen und jedem eine wagemutige Wette zu bestreiten.
Einmal bot er einem Wirt die Wette an, dass es ihm gelingen würde, ein noch besseres und
würzigeres Bier zu brauen, als das, welches er gerade trinke.
Frisch und würzig sollte es sein, und von unübertroffenem Geschmack. Nach langem
Probieren war endlich die beste Rezeptur gefunden. Und weil das Bier allen
vorzüglich mundete, sogar dem Wirt, war die Wette gewonnen. Ein neues
Bier war geboren: „Freiherr von Zech“. In den Zech-Stuben zu Deubach,
gleich neben dem Schloss, bekam das Bier seine ursprüngliche Heimat.
Nach der gleichen Rezeptur wird „Freiherr von Zech“ heute gebraut:
feinste Bierspezialitäten, die den Mythos des Freiherrn auch heute
noch bewahren.